Unfähigkeit, Gleichgültigkeit und Chaos wirken hier so konsequent zusammen, dass man fast Respekt haben müsste.
Trotz frühzeitigem Hinweis zu Laktoseintoleranz und Sojaallergie wusste die Küche bei Ankunft von nichts und bot sogar Essen auf Sojabasis an. Erst am dritten Tag gab es laktosefreien Joghurt. Reservierte Abendessen‑Tische existierten nicht, die Zimmerkarte musste viermal neu codiert werden, und der „Gartenblick“ war eine Steinmauer. Die abgebrochene Seifenhalterung blieb sechs Tage unrepariert, das angebotene Ersatzzimmer war ein klares Downgrade.
Dann stand plötzlich eine Weinflasche für einen fremden Gast in unserem Zimmer – offenbar war es doppelt vergeben. Immerhin versprach man uns, nachts keinen Besucher zu bekommen. Am zweiten Tag stoppte während des Duschens das Wasser komplett; ich musste mich mit Mineralwasser abspülen. Andere Gäste nutzten Hallenbadwasser für die Toilettenspülung.
Das „SPA“ bestand aus lauwarmen Saunen, einer kalten 90°‑Sauna und vielen leeren Räumen. Baulärm war allgegenwärtig, inklusive unerwarteten Begegnungen mit Bauarbeitern direkt nach der Sauna.
Zwischen Rezeption und Restaurant wurde die Schuld enthusiastisch hin‑ und hergeschoben. Gastfreundschaft? Fehlanzeige. Am Abreisetag gab es einen Wasserschaden mit kleinem Wasserfall aus der Wand.
Fazit: Das Hotel wurde viel zu früh geöffnet, die Probleme liegen tief in der Servicekultur. Empfehlung? Auf gar keinen Fall. Man ist hier als Gast unerwünscht!